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Kurzes Zahnmedizinisches Lexikon

 

 
für Patienten
 
Steuern sparen
bei Arztkosten
 

 

 
 

Wussten Sie schon, dass eine Arztrechnung, z.B. für Implantate, eine neue Brücke, Krone oder Prothese helfen könnte, Steuern zu sparen?

Der § 33 des Einkommensteuergesetzes (EStG) regelt deutlich, wie hoch der Ei­genanteil ist, der Ihnen bei einer solchen medizinisch notwendigen Maßnahme zugemutet werden darf.


§ 33 Außergewöhnliche Belastungen

(1) Erwachsen einem Steuerpflichtigen zwangsläufig größere Aufwendungen als der überwiegenden Mehrzahl der Steuerpflichtigen gleicher Einkommensverhältnisse, gleicher Vermögensverhältnisse und gleichen Familienstandes (außergewöhnliche Belastung), so wird auf Antrag die Einkommensteuer dadurch ermäßigt, daß der Teil der Aufwendungen, der die dem Steuerpflichtigen zumutbare Belastung (Absatz 3) übersteigt, vom Gesamtbetrag der Einkünfte abgezogen wird.

(2) Aufwendungen erwachsen dem Steuerpflichtigen zwangsläufig, wenn er sich ih­nen aus rechtlichen, tatsächlichen oder sittlichen Gründen nicht entziehen kann und soweit die Aufwendungen den Umständen nach notwendig sind und einen angemessenen Betrag nicht übersteigen. Aufwendungen, die zu den Betriebsaus­gaben, Werbungskosten oder Sonderausgaben gehören, bleiben dabei außer Be­tracht; das gilt für Aufwendungen im Sinne des § 10 Abs. 1 Nr.7 bis 9 nur inso­weit, als sie als Sonderausgaben abgezogen werden können. Aufwendungen, die durch Diätverpflegung entstehen, können nicht als außergewöhnliche Belastung berücksichtigt werden.

Alle Kosten, die darüber hinaus anfallen, können Sie am Jahresende als „außergewöhnliche Belastung" in der Lohn- oder Einkommensteuererklärung von der Steuer absetzen.

 

 
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